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Beitrag gesendet am 30.03.2005 von Ernst Frieden
 
Re: Pfadfinder

Hallo MFLAB

Wie sich ein Kampf entwickelt, lässt sich nur erahnen. Es kann so sein, wie ich es schreibe, vielleicht etwas anders, oder ich liege völlig falsch. Wer unser Gegner sein könnte, ist völlig offen. Wie er sich verhällt, ist auch total unklar, und ob er sich an irgend eine Regel hält, wissen wir auch nicht. Ich gebe ihnen eine Antwort, wie es vielleicht mit einem eher normalen Gengner ablaufen könnte.
Die Widerstandsarmee operiert verdeckt. Für einen Gegner sind wir nicht sichtbar. Es gibt keine Verteidigungslinie und auch keine Stützpunkte in einem Dorf oder einer Stadt. Der Gegner bewegt sich immer in Feindesland, ist immer umzingelt von Bevölkerung und Widerstandsarmee, aber für ihn ist die Zuordnung nicht sichtbar oder erkennbar.
Unter solchen Voraussetzungen ist es auch sehr schwierig, sich zu ergeben. An wenn wollen sich die Soldaten, UOV oder Offiziere denn wenden? An die Bevölkerung? An den nächst besten Bauer, der auf dem Feld arbeitet?
Der Gegner kann seine Aufgabe eigentlich nur mitteilen, wenn er seine Waffe wegschmeisst und den Ort des Anschlags oder Hinterhalts verlässt. Somit würde das für die Widerstandsarmee heissen, er beteiligt sich nicht mehr am Kampf und sollte verschont werden. Im Chaos, welches während eines Anschlages entsteht, dürfte es nicht einfach sein, immer die richtige Entscheidung zu treffen und Kampfesunwillige Gegner zu verschonen.
Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass wir offen auftreten, die Kampfunwilligen festnehmen und anschliessend ermorden! Wir sind keine Barbaren!!!
Es würde sich sogar die Chance bieten, versprengte und kampfunwillige Gegner im Dorf für eine gewisse Zeit aufzunehmen. Entwaffnet und gekennzeichnet, beispielsweise indem man ihre Uniformjacke mit weisser Farbe kennzeichnet. Gegner, die der Befehlsgewalt ihrer Offiziere entzogen sind, beginnen vielleicht etwas mehr selbständig zu werden, zu denken und sind keine grosse Gefahr für uns. Werden sie gut behandelt, respektiert und haben sie die Möglichkeit sich relativ frei zu bewegen und sogar die Möglichkeit, mit ihren Angehörigen frei zu telefonieren, so sind sie das grössere Problem für den Gegner selber. Wir hätten so auch noch die Möglichkeit, seine Kampfmoral etwas aufzuweichen. Im Weiteren, wenn die sogenannten Kriegsmüden unter uns leben, hätten wir auch noch einen kleinen passiven Schutz. Es dürfte dem Gegner sicher etwas schwerfallen, unsere Dörfer und Städte zu bombardieren, wenn sich seine Kriegsmüden Soldaten auch darin aufhalten.
Wir hatten in beiden Weltkriegen fremde Truppen interniert. Es waren nicht Kriegsgener, aber sie waren froh, einen relativ sicheren Ort zu haben, wo sie sich aufhalten konnten. Ich sehe das mit einem Gegner, der uns besetzen will nicht viel anders.
Was man auf keinen Fall unterschätzen darf ist, dass wir die Opferrolle so gut wie nur möglich spielen müssen. Dazu brauchen wir die Medien und kriegsmüde Gegner mitten in unseren Siedlungen. Kriegsmüde Gegner bringen viel mehr, als wenn wir den Kamerateams unsere Härte zeigen und die Gegner vor laufender Kamera hinrichten.
Wie ich schon auf der Webseite aufgeführt habe, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!!!

Ernst Frieden


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Ihr Zitat : Kriegsgefangene werden keine gemacht. Gegner, die sich ergeben, werden entwaffnet und wieder laufengelassen.

Damit der Feind sich in seinem HQ neu organisieren und bewaffnen kann. Das ist das Pfadfinderspiel. Und sicher auch für die Verfasser der Genfer Konvetion recht nett.

Also, ein FEIND der in unsere Hände gefallen ist, wird getötet. Damit wollen wir verhindern, dass er wieder in den Kampf eingreift oder unsere Frauen und Töchter vergewaltigt.

Ich rede bewusst von FEIND und nicht von Gegner. Einen Gegner hat man z.B. in einem Fussballspiel oder Eishockey.

Verteidigungskrieg führen heisst, Aggressoren töten, die sich ungewünscht Zutritt in unsere Land erzwungen haben.

 

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© Ernst Frieden, Langnau am Albis, Juli 2003
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