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Beitrag gesendet am 02.10.2004 von swisspioneer
 
Re: Besetzung der Schweiz
Guten Tag Herr Frieden

Falls die Schweiz besetzt wird ist Ihr Konzept sicher das Richtige.

Falls aber der Gegner nur seine Armee durch die Schweiz bringen will, um ein anderes Land an einer schwach gesicherten Stelle anzugreifen, wird ihn wohl Nichts aufhalten.

Zu Ihren Pro-Palästinensischen Äusserungen:

Ich bin auch nicht mit allem einverstanden, was die Israelische Armee tut. Ich weiss auch, dass die Berichterstattung in den Medien eindeutig gegen Israel gerichtet ist.

Ein Beispiel ist die viel kritisierte "Mauer". Ein normaler Bürger stellt sich darunter etwas wie die Berliner Mauer vor. Tatsache ist aber, dass die sogenannte Mauer zu 98% nur Zaun ist.

Viele Palästinenser leiden unter der Verführung durch eine jahrzehntelange Hetze gegen Israel. Palästinensische Kinder werden schon in jungen Jahren in Militärcamps zu Selbstmordattentätern und potentiellen Mördern herangezüchtet.

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Hallo SwissPioneer

In meinem Konzept bewaffne ich die gesamte Bevölkerung der Schweiz. Ich habe bewusst keine Widerstandsschwerpunke festgelegt, ausser dem Alpenraum, der gesperrt wird. Ich habe auch nicht festgelegt, ob die Bewaffnung überall gleichmässig sein muss. Man kann die Ausrüstung der Widerstandsarmee den lokalen geographischen Gegebenheiten oder anderen Kriterien anpassen. Es ist unser Vorteil, wenn wir dem Gegner nicht alles mitteilen und er im Kriegsfall sehr wenige Informationen über unsere Stärke besitzt.
Scheiden wir Gebiete aus, in denen die Bevölkerung nicht bewaffnet und ausgebildet wird, so schaffen wir Gebiete, in denen kein Widerstand möglich ist.
Auf der anderen Seite müssen wir festlegen, welches die Achsen sind, die ein Gegner einnehmen könnte. Diese für den Gegner wichtigen Gebiete, müssen dann mit der Widerstandsarmee verteidigt werden.

Dies hat einige sehr gewichtige Nachteile:
- Der Gegner kann das Gebiet abstecken, das er einnehmen muss, um einigermassen Ruhe zu haben.
- Der Gegner hat ein leichteres Spiel, die unbewaffnete Zivilbevölkerung unter Druck zu setzen.
- Der Gegner kann diese Gebiete unter Umständen als Rückzugsgebiete nutzen.
- Der Gegner braucht weniger Truppen, um in der Schweiz seine Ziele zu erreichen.

Folgt man meinem Konzept, so hat man einige gewichtige Vorteile:
- Der Gegner bewegt sich auf dem ganzen Staatsgebiet der Schweiz in feindlicher Umgebung.
- Der Gegner kann kein Gebiet als feindfrei bezeichnen.
- Kontrolle kann der Gegner nur ausüben, wenn er das Gebiet besetzt.
- Besetzt der Gegner nur den Raum beidseits der Achse, die er braucht, können wir das nicht besetzte Land zu unseren Gunsten nutzen.
- Da alle Waffen einigermassen gleichmässig übers Land verteilt sind, kann das nicht besetzte Land als Nachschubraum angesehen werden.
- Die Waffen sind dort besser geschützt, weil sie an 10'000den von Orten versteckt sind. Sie sind von Feindzugriff besser geschützt, als wenn sie in zentralen Lagern im Gebirgsraum untergebracht werden.
- Der Gegner geht ein sehr hohes Risiko ein, wenn er es zulässt, dass in seinem Rücken ein paar hunderttausend Widerstandskämpfer voll ausgerüstet und einsatzbereit warten.
- Will der Gegner das Risiko mindern und das Land besetzen, muss er wesentlich mehr Kampftruppen einsetzen. Truppen die er nicht in genügender Anzahl hat.

Folgt man meinem Konzept, ist es sehr fraglich, ob ein Gegner einen Angriff auf die Schweiz in Betracht zieht. Er mag wohl den Krieg beginnen, aber er wird ihn in jedem Fall verlieren. Der Faktor Zeit spielt immer für uns.
Im Irak werden die Amerikaner jeden Tag mit einfachen Waffen angegriffen. Autobomben, ferngezündete Sprengladungen und einfache Panzerfäuste knacken die meisten Fahrzeuge, die in der US Armee vorhanden sind.
Den USA nützt die modernste Armee nicht viel in diesem Widerstandskampf. Der Gegner bestimmt, wann er wo und womit ein selbstbestimmtes Ziel angreift. Es ist ja auch bezeichnend, dass die USA den grössten Teil des Irak im Oktober 2004 nicht kontrollieren kann. Die Supermacht hat nicht genug Truppen.
Ein anderes Beispiel eines Befreiungskampfes spielt sich im Gazastreifen und Westjordanland ab. In den Palästinensischen Gebieten kämpfen die Palästinenser todesmutig gegen die Israelischen Siedler und die Israelische Armee. Mit selbstgemachtem Sprengstoff, einfachen Panzerfäusten (RPG 7) und verschiedenen Sturmgewehren gelingt es ihnen immer wieder, den Israelis empfindliche Verluste zuzufügen.
Man stelle sich vor, die Befreiungskämpfer hätten die Waffen, wie ich sie für unsere Widerstandsarmee vorschlage. Die Israelische Armee hätte wahrscheinlich ihren Mist schon vor Jahren abgeräumt und wäre gegangen.
Den Libanon räumten die Israelis im Jahr 2000 Hals über Kopf nach über 600 Toten.
Fragt sich, ob sie den Gazastreifen nach Plan räumen werden. In 4 Jahren hat Israel etwas mehr als 1000 Soldaten und Zivilisten verloren. Dieser Zermürbungskrieg der palästinensischen Freiheitskämpfer zeigt ganz klar, dass sich Widerstand, auch wenn er mit sehr einfachen Mitteln geführt wird, zum Erfolg führt. Ist die Israelische Repression auch noch so menschenverachtend, ist der Druck auf die Bevölkerung auch noch so gross und die Schikanen an den Checkpoints unvorstellbar, die Befreiung vom Israelischen Besatzungsjoch wird kommen.
Wir haben im Gegensatz zum palästinensischen Volk die Möglichkeit, unseren Widerstand vorzubereiten und die nötigen Waffen und Munition einzulagern.

Ernst Frieden, 30.09.2004

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Sie haben hier eine interessante Seite gestaltet. Allerdings gehen Sie davon aus, dass die Schweiz von Feind Flächendeckend besetzt wird.

Diese Annahme ist meiner Meinung nach falsch. (Falls es trotzdem passieren würde wäre ein solcher Plan das einzig wahre.)

Der Feind würde jedoch niemals eine soche verlustreiche Aktion starten. Er würde die Schweiz vielmehr als Transportweg für Truppen und Kriegsmaterial benützen um

a) Ein anderes (stärkeres) Land zu umgehen oder

b) Das Land von einer schwach gesicherten Seite angreifen.

(Siehe auch Schlieffen-Plan durch Belgien)


Was meinen Sie dazu?

 

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© Ernst Frieden, Langnau am Albis, Juli 2003
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